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Konzertchores und des Kammerorchesters

St. Blasius

 

Cantate Dominum canticum novum

Am 29. April laden die evangelisch-lutherische Stadtkirche, der Konzertchor und das Kammerorchester St. Blasius für 10.00 Uhr zur „Musik zum Kantatensonntag“ ein.

Alljährlich wird der 4. Sonntag nach Ostern als festlicher Gottesdienst mit viel Musik begangen. Vom lateinischen Text „Cantate Dominum canticum…“ – „Singet dem Herrn ein neues Lied…“ leitet sich sein Name ab.

 Musik zum Gotteslob und die grundsätzliche Wertschätzung von Kirchenmusik sollen zentraler Inhalt dieses besonderen Gottesdienstes sein.

Der Kirchenmusikdirektor  Detlef Renneberg hat seinen Musikern für ihren Auftritt an diesem Sonntagmorgen geistliche Chor- und Orchestermusik der Romantik sowie die Messe Nr. 2 in G-Dur von Franz Schubert ausgesucht. 

1815 komponierte der erst 18jährige Schubert, vermutlich als Kompositionsauftrag, in nur wenigen Tagen dieses Werk.

Es gehört zu seinen Frühwerken, die von liedhaften Melodien und der Lust unbekümmerten Musizierens erfüllt sind.

Heute gehört es zu den am meisten aufgeführten kirchenmusikalischen Arbeiten seines Schöpfers, dem man, allerdings erst nach seinem Tod, für seine jungen Jahre schon eine beeindruckende Reife nachsagte.

Die erste Aufführung der Messe erfolgte vermutlich bereits 1815 in der Lichtentaler Pfarrkirche unter Schuberts Leitung.

Fälschlicherweise erschien der erste Druck dieser Messe in Prag im Jahr 1846  unter dem Namen des früheren dortigen Domkapellmeisters Robert Führer, der sie als seine eigene Komposition ausgab.

In einem Zeitungsartikel forderte daraufhin Schuberts Bruder Ferdinand die Richtigstellung, die ein Jahr später auch bei der nächsten Auflage des Druckes erfolgte.

Zu Lebzeiten erfuhr Franz Schubert nur wenig Anerkennung und konnte seinen Lebensunterhalt nicht mit seinen Kompositionen verdienen.

 Stets war er auf Unterstützung durch Freunde angewiesen.

Erst in der heutigen Musikwissenschaft wird er als derjenige angesehen, der trotz seines kurzen Lebens (1797-1828) in allen Gattungen seiner Zeit Außerordentliches geschaffen hat. 

So wird er, neben Beethoven, u.a. als der Begründer der romantischen Musik im deutschsprachigen Raum angesehen.

 

Der Eintritt zur „Musik zum Kantatensonntag“ ist frei.

 

Edith Bonnemann-Rohr

Probenzeiten:

Der Chor probt immer montags

von 19:00 bis 21:00 Uhr

in der Aula der Schule am Botanischen Garten

 

Die Termine für die Orchesterproben

zum nächsten Projekt unter aktuelle info

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